Beiträge vom Dezember, 2009

Guten

Donnerstag, 31. Dezember 2009 15:27

Rutsch ins Neue JahrSchwein0

wünscht Euch allen ganz herzlich – Eure Rosaa

Thema: Allgemein | Kommentare (3) | Autor:

Na so was

Mittwoch, 30. Dezember 2009 16:52

Nena wurde Großmutti. Ihre 19-jährige Tochter entband am 1. Weihnachtsfeiertag  friedlich in einer Gartenlaube auf dem Nachbargrundstück der frischgebackenen Grossmutti. Das Mädchen heißt Carla Maria , wiegt 4000 Gramm und ist 56 cm lang.

Na dann, herzlichen Glückwunsch zu dem strammen Weihnachtsmädel .
Wenn das die kräftige Stimme seiner Omi geerbt hat, dann schallt es demnächst aus der Gartenlaube zu Oma Nena rüber “Omatje lief~~~

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor:

Rückblick

Sonntag, 27. Dezember 2009 18:32

Vorgestern.

Beim Braten der Gans und den Klängen von Eberhard Weber erinnerte ich mich urplötzlich an ein Weihnachten, Ende der 80-er, und an jene scheißteure, mißglückte Weihnachtsgans aus der Markthalle, jene Weihnachtsgans, die ich für meine Frauen-WG brut. Briet oder Brut? Das klingt falsch, also gebraten habe?

Egal, ich spürte vorgestern, so völlig unvorbereitet, die damalige gemeinsame Umarmung meiner drei WG-Freundinnen  begleitet von begeisterten Ausrufen „Du bist so goldig, so herrlich altmodisch! Mensch Mädels,  wir sagen bei Salvatore ab,  unser Salvatore ist Italiener, der versteht das, der ist bestimmt nicht sauer, daß wir heute in Familie machen! Benissimo,  Rosaa will uns eine Weihnachtsgans mit Blaukraut und Semmelknödeln köcheln, eine bürgerliche deutsche Gans, das ist ja so was von hip, so was von abgefahren, einsame Spitze !“

Diese Gans war ein Reinfall. Schon beim Einkauf zu dritt an Heiligabend – kurz vor Schließung der Markhalle – es waren nur noch zwei frische Gänse im Angebot – ging es los. Dieses harte, mich schwer irritierende harte Geräusch als die überfreundliche schwäbische Verkäuferin die Gans einwickelte, klang verdächtig nach hart gefrorener Gans aus Ungarn oder Polen, keinesfalls nach einer frischen, freilaufenden, ehemals glücklichen deutschen Mastgans. Der scheinheilige Wunsch „Hend an scheene Heiligobend miteinandr“ während die hochzufriedene Verkäuferin die 84,– DM von ihrem Geldtellerchen grabschte, klingt mir noch deutlich im Ohr.

Zuhause hatte die vierte Mitbewohnerin, die „Körnerfresserin“, eine Überraschung für uns gezaubert. Wir drei Ganskäuferinnen staunten nicht schlecht. Wir, die wir Weihnachtsbäume absolut out, absolut spiessig fanden,  schnieften gerührt. In der großen Wohnküche drehte sich langsam um sich selbst herum ein winziges Plastiktännchen, made in Taiwan. Geschmückt mit zusammengewürfeltem Zierrat,  Bonbons,  Blechbuttons, Meisenknödeln, meinen pinkfarbenen Creolen, Geschenkbändern, Teesiebchen.

Draussen schneite es wie verrückt, es war spiegelglatt, ein Wintertag, wie es ihn seit Jahren nicht gegeben hate. Meine Freundin Dorothee, die Körnerfresserin, und die Restauratorin süffelten fröhlich Prosecco, strickten Beinstulpen aus lila-pinkfarbener Glitzerwolle – währenddessen ich konzentriert die Gans würzte, die Füllung zubereitete, den Hengstenberg-Rotkohl aus dem Glas mit Preiselbeeren aufmotzte.  Die Restauratorin nähte mit professioneller flinker Hand die gefüllte, sehr pralle Gans danach zu und kommentierte „I’ hab mi für den klassische’ Sack-Schtich entschieda, DER hebt garantiert“. Wir schwiegen bewundernd.

Diese Spontan-Gans blieb, oder wurde sie? – trotz aufopfernder Betreuung, trotz abwechselnden sorgfältigen Übergießens in den Prosecco-Pausen -  knochenhart. Die Körnerfresserin verdrückte begeistert zwei  erdkrumenfarbene Keulen, die anderen lobten die matschige Leber-Apfelfüllung plus matschigen Semmelknödeln mit vollen Mündern.

Wir hatten uns gemeinsam bewusst dafür entschieden, Heiligabend ohne Männer zu feiern; geredet wurde den ganzen Abend über die abwesenden unheiligen ehemaligen und derzeitigen Geliebten: Den bindungsunfähigen Maler, den sensiblen Gitarristen, den Bhagwan-Jünger, den Crèpe-Verkäufer, Kai, das Muttersöhnchen, den Verheirateten mit zwei Kindern, den Weltenbummler, den Maurer, den Berufsschullehrer, den Galeristen…

Diese Gans hat für mich  „The Colours of Chloe” von Volker Kriegel & Eberhard Weber.

(Beim Übergießen der diesjährigen Gans mit einem Gläschen Prosecco hielt ich plötzlich inne, erhob mich aus meiner gebückten Haltung,  nahm einen großen Schluck Prosecco und murmelte leise meinen verstorbenen Freunden Dorothee und Volker zu „Hend an scheene Heiligobend miteinandr!“)

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor:

24. Dezember 2009

Donnerstag, 24. Dezember 2009 11:43

Himmlische Weihnachten!

wünscht Euch von Herzen – Rosaa

Thema: Allgemein | Kommentare (3) | Autor:

4. Advent

Sonntag, 20. Dezember 2009 19:39

Der 1. Korintherbrief 12, 4 + 11

“Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist. Das alles bewirkt ein und derselbe Geist; einem jeden teilt er seine besondere Gabe zu, wie er will”.

wurde heute in einem Werbespot der Katholischen Kirche zitiert.  Eigentlich nicht so erwähnenswert,  überraschend fand ich, dass im Hintergrund die gestrigen Gewinner von ” Deutschland sucht das Supertalent” gezeigt wurden.

Hundedompteur Yvo Antoni und  Jack Russel Terrierin Primadonna bekamen 13,4 % der Zuschauerstimmen und gewannen ihre stattliche Weihnachtsgabe, nämlich € 100.000.–. Mit nur 0,1 Prozentpunkt Rückstand kam Vanessa Calcagno auf Platz zwei. Sie trug Puccini’s “O mio babbino aro” vor. Vielleicht hätte sie mehr Glück gehabt, wenn sie “O mio cane Primadonna” zum Besten gegeben hätte?

Da soll mir noch einmal jemand sagen, die katholische Kirche wäre verzopft, nicht aktuell und hinke dem Geist der Zeit nach.

Ne-ne, um die Quote von RTL zu steigern guckten die Frommen aus purer Nächstenliebe am gestrigen Samstag Bohlen &  friends.  – Obwohl, vielleicht haben die nach ein paar Minuten zu VOX gezappt und dann “Just friends – no sex” geäugt…

;>

Thema: Allgemein | Kommentare (3) | Autor:

Essen, nein nicht die Stadt, sondern “essen”

Samstag, 19. Dezember 2009 21:23

Habe vorher bei den Anonymen Köchen einen Kommentar abgegeben. So ein  toller Blog, allein der Titel “Anonyme Köche” – bin begeistert.

Also ich kommentierte dazu, das erste Mal.

Es ging um eine Liste, was gerne kochende, gerne gut essende Menschen – gelegentlich essen. Mir fiel dazu ein:

“Also so richtig peinlich ist mir meine Liste nicht, gelegentlich muss ich mir fettiges Zeuchs – vor allem in der kalten Jahreszeit, einverleiben. Wundersamerweise wurde mir noch nie schlecht danach.

1. Königsberger Klopse aus der Dose, verfeinert natürlich
2. Laugenbrezel mit dick Butter und Honig
3. Pflaumen aus dem Glas mit Schlagsahne
4. Knorr-Kartoffelpüree plus gebratener Schwarzwurst & Röstzwiebeln
5. Fischstäbchen mit Ketchup, mindestens 10 Stück
6. Pulver-Fond aus der Schweiz
7. Gänseschmalzbrot mit Zwiebelringen & dazu ein großer Becher Kakao
8. Schmelzkäseecken, aber nur “Relli”
9. Rostbratwurst für € 1.80 beim Markt. Eigentlich bin ich gar nicht so verrückt auf die Wurst. Aber ich habe einen kindischen Spaß Senf & Ketchup mit letzer Kraft aus diesen hängenden Plastikbehältern, (die mich an ausgeleierte Kuheuter erinnern) zu drücken.
10.Billiger Weihnachtsbaumschuck, Geleefrüchte & Fondantkringel

Anmerkung: Leide nicht an Übergewicht sondern zähle eher zu den Schmächtigen. ;)

Frage: Was beglückt Euer Mägelchen?


Thema: Allgemein | Kommentare (9) | Autor:

Haariges -

Freitag, 18. Dezember 2009 16:00

Weihnachten kommt so ein umtriebiger Mensch wie der in Waiblingen geborene  Udo Walz, derzeit Regierender Frisurenmeister in Berlin, endlich mal zur Ruhe. Da  schafft er nämlich bloß zwei Stunden in einem seiner Friseurlädle.

Udo Walz mag es diesmal ganz beschaulich, verzichtet auf den ganzen Pomp. Bei ihm und seinem Ehemann Carsten gäbe es an Heiligabend auch nur oifache Würschtle mit schwäbischem Kartoffelsalat. Sein Lebensgefährte Carsten war vergangene Weihnachten ganz einsam, weil das gemeinsame Mischlings-Hündchen Oskar am Vortag von einem anderen Hund gebissen wurde  und so weiter …

Auf die Frage eines Reporters “Welche Rolle der christliche Gedanke für ihn an Weihnachten spielt”, entgegnete Udo Walz “Wir gehen abends natürlich in die Kirche!” Ha, ein Kirchgänger!

Wenn Papst Benedikt am 12. Dezember dies in der BZ gelesen hätte, dann wäre er bestimmt ganz reuig.  Wo er doch dem Udo Walz zuerst eine Audienz versprochen hat, dann plötzlich anderen Sinnes wurde und den vorfreudigen Udo Walz wieder ausgeladen hat! Der Udo Walz weiß nämlich  aus zuverlässiger Quelle, dass im Vatikan eine Woche lang über ihn diskutiert worden sei. “Der Vatikan habe bestimmt Angst davor gehabt, dass er Papst Benedikt ganz direkt fragen würde,  warum er Kondome verbietet”.

Ich vermute dumpf,  dass die Absage nicht wegen einer möglichen Verhüterlifrage erfolgte. Logischer erscheint es mir, dass die heiligen Männer eher einen Heidenbammel davor haben,  dass sich der Udo Walz nach der Audienz  umtriebig an ihren spärlichen Resthaaren zu schaffen macht.  Sicherlich hat der Vatikan eine Woche lang umtriebig in seinen kleinen Gebetspausen gegooglet, um dann bei Wikipedia mit Erschrecken zu lesen, dass der Udo Walz bei seiner Gesellenprüfung nur den 598. Platz unter 600 Lehrlingen belegte und auch keine amtliche Meisterprüfungsurkunde sein eigen nennt!

Wenn ich der Udo Walz wäre, täte ich meine gefalteten Hände nicht müßig im Schosse ruhen  lassen, nein, an seiner Stelle würde ich dem Vatikan zu Weihnachten ein paar Fläschle “Udo Walz -Hair Therapy-Creme-Konzentrat, zum Aufbau & zur Regeneration zukommen lassen. Die Zielgruppe dieses Konzentrats sind: Menschen (männlich und weiblich) jeglicher Altersstruktur mit angegriffenem, geschädigtem, porösem Haar, also Kunden, die ihr Haar aufbauen, regenerieren und restrukturieren möchten”.

Vielleicht klappt’s dann im nächsten Jahr mit seiner Audienz?

P.S.: Mein Tipp der Nächstenliebe:  Zur Regeneration könnte Udo Walz sich eine schöne Bergweihnacht  antun und zwar im  Hotel Europa in St. Moritz im schönen Engadin – mit dem evangelischen Ex-Fernsehpfarrer Jürgen Fliege.

“Das Engadin, das ist eine der schönsten und erhabensten Regionen der Welt. Ein Dach der Welt in 1850 Metern Höhe, dem Himmel ganz nah. Die Reise mit Jürgen Fliege ins Engadin verspricht einige Tage der Begegnung und der Freude. Tage der Entspannung und des Innehaltens. Eine Reise auch für Rat und Beistand. Die gemeinsame Zeit mit Jürgen Fliege: Wandern, Reden, Zuhören, gemeinschaftliche Mahlzeiten und geselliges Zusammensein stehen auf dem Programm”.

Thema: Allgemein | Kommentare (4) | Autor:

Für Nes

Freitag, 18. Dezember 2009 13:42

Und der Zug fährt nur bis
Napoli.
Nur noch 21 Stunden bis
Napoli -
mein Rücken so schmerzig
das Raucherabteil
voll Dunst.
Kein Geld zum Kaffeetrinken -
ob Tante Rosa wohl
am Bahnhof wartet -
ob meine Liebste
noch ihren
rosafarbenen Halbunterrock trägt?
Mein deutscher Chef
macht mich so fertig
nennt mich
den dreckigen Süditaliener -
fahr doch heim
wo du hingehörst
und schlag dir
deine Scheißspaghetti
meterweise um die Ohren
Aber vergiss nicht
in drei Wochen
wirst du wieder hier arbeiten
mit Stechuhr
mit Mittagspause
mit vorgespieltem
Ausländerverständnis
verstanden?
Ja, aber…
Kein Aber.
Doch -
in 21 Stunden
sehe ich rosa Halbunterröcke
esse Spaghetti
und fahre Mofa
mit meinem kleinen Bruder,
der von mir denkt
dass ich in Deutschland
Chef bin -
einer mit blauem Anzug
dem Stern auf dem Auto
Hallo, famiglia -
ich brauche euch
zum Überleben
in der Fremde…

Anmerkung: Hatte diesen Beitrag bereits am 2.12. reingestellt und soeben leider versehentlich gelöscht – als ich den Zeilenabstand verändern wollte.

Sorry! :(

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor:

Junge Liebe

Mittwoch, 16. Dezember 2009 21:42

Sah heute ein ganz trauriges, ganz  junges Paar.

Zuhause, war mir nach Käse und Brot. Entdeckte enttäuscht, daß der Gorgonzala überreif war,  schimmelig. Erinnerte mich beim Wegwerfen an einen schimmeligen Zettel  ( so Ende der ’80-iger). Für wen? Vergessen. Also:

Er -

er wiegt dich im Arm
erzählt dir von seinem
Schimmel vor der Tür
von rosaroten Sonnenaufgängen
im Westen vom Highway
ganz links.
Drückt dir ungeschickt
deinen Hintern flach
die Musik, kein Tango
sondern -
if you want to come
suck me.
Die Rauchzeichen bleiben aus,
Dir ist dein schwarzer
ganz geiler Lippenstift
verrutscht,
deine Gedanken
ob morgen wohl
deine überfälligen Tage kommen,
ob der Cowboy wohl deine
breiten Hüften bemerkt hat,
diese Wagenladung unerbetener
Pfunde.
Die Musik spielt weiter -
er hört die Stimme
seines Oberpoliers
Junge, reiß dich zusammen,
trag endlich eine normale Frisur,
du hast heute schon wieder
eine ganze Produktion versaut
hier ist der Markt,
geträumt wird zuhause -
sonst wird dir deine
Arbeitnehmerzulage gestrichen.
Die Musik
mit der falschen Umdrehungszahl
1000 Luftballons
geht weiter -
Nene na-na-na.
Geweint wird später zuhause
heimlich.
Ob Mama
noch Reste vom Sonntagspudding
aufbewahrt hat -
Du willst nur noch
nach zuhause.
Wo das wohl morgen ist.
Kleine -
mein Schimmel steht vor der Tür.

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor:

Wahnsinniges

Dienstag, 15. Dezember 2009 19:18

Meldung Nr. 1

Jens Lehmann, (Torwart des VfB Stuttgart) trat dem Mainzer Bancé auf den Fuß nachdem Bancé Herrn Lehmann (Spitzname “Mad Jens”) vor dessen Rot-Foul ungestraft! ans Knie getreten hatte, was eine Zerrung des Innenbandes und eines Kapselrisses im linken Knie zur Folge hatte.
Die “tz berichtet nun, dass sich der 40-Jährige nach diesem Desaster in München ein Sandwich gönnen wollte und einen Reporter vom DSF um fünf Euro anpumpte. Als sich der Reporter erkundigte, ob er sein Geld denn zurückerhalte, wurde er angeblich vom Stuttgarter angefahren: “So läuft das nicht!”

Dazu kommentierte die WELT online vor vier Stunden “Die Tätlichkeit von Jens Lehmann in Mainz dient als weiterer Beleg dafür, dass der 40-Jährige alterswahnsinnig geworden ist….
Alterswahnsinnig ts-ts? – Also ich hörte bis dato nur vom Rinderwahnsinn.

Meldung Nr. 2

In Nürnberg hat eine 81-jährige Frau 410 Gramm Heroin gekauft, um das “Geschäft” ihres in Untersuchungshaft sitzenden Sohnes weiterzuführen. Bei der Frau wurden auch 16.400 Euro an Bargeld gefunden. Die wegen Altersgebrechen im Rollstuhl sitzende Dame wurde dafür zu einer Gefängnisstrafe von fünf Jahren verknackt.
Das ist m.E. nach der helle Wahnsinn. Ich schließe mich “Mad Jens” an “So läuft das nicht!

P.S.:

Die Nürnberger Dame hätte den knieverletzten, hungrigen Jens Lehmann m.E.  bestimmt ohne Gedöns zu einem Big Mac plus ‘ner Cola eingeladen. Ich übrigens auch, am liebsten zusammen mit der 81-Jährigen. Das wäre ein Ding, was würden wir drei es uns gemütlich machen und plaudern – über Fußtritte, Fallrückzieher, Drogen, Tore und Törinnen, nicht zu vergessen die Früh-Alterswahnsinnigkeit! Hach, wär das schön.

Thema: Allgemein | Kommentare (1) | Autor: