Beiträge vom Juni, 2010

Hitze-Dada…

Dienstag, 29. Juni 2010 20:12

Im Sommerwind
Blusen
gebläht – dada
Der deutsche Spargel
verholzt – dada
Der Vollmondbusen
er hängt – dada
Zerschmolzene Butter
das Hirn – dada
Der Morgenhintern
so käsig – dada
Am Abend der Schmerbauch
ketchuprot – dada
Die bluesigen Musen
Total – gaga

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Gewinner…

Sonntag, 27. Juni 2010 21:42

am heutigen Abend das Radio angedreht,  zufällig sangen die Bee Gees…

… when I was small, and christmas trees were tall,
Do do do do do do do do do…
Don’t ask me why, but time has passed us by,
Some one else moved in from far away

und dabei an die WM-Verlierer gedacht, zum Beispiel die Italiener – Engländer – Mexikaner… danach bekamen die Deutschen ihr Glückwunschliedchen

Gewonnen hat heute auch Peter Wawerzinek! Für sein Buch “Rabenliebe”, einem autobiographischen, herzzerreissenden Roman, erhielt er verdientermaßen den Ingeborg Bachmann-Preis und ausserdem den Publikumspreis  in Klagenfurt!

Ich habe mich so mit ihm mitgefreut und zitiere ihn achtungsvoll, so gerne :

Das Erinnern ist die kleine Taschenlampe im Kopf, die das Vergangene wie eine Märchengrotte zu beleuchten versteht”,

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Vuvuzela…

Donnerstag, 24. Juni 2010 20:28

… zu leise, zu abgedudelt – zu monoton, alle haben sich schon über diese Tröte aufgeregt. Also, was anderes muss her, vor allem am kommenden Sonntag um 16 Uhr … eine  zarte Musikdusche für die Engländer, oder was zum Erschrecken …?

Apropos Engländer … Traditionen – Queen – Tower – Burberry – Teatime -  Kamin – Roastbeef – Fish & Chips – Golf – Fuchsjagd – Jagdhorn – schwarzer Humor –

Oder so ?

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Bilderrätsel…

Samstag, 19. Juni 2010 19:10

faehre

… eine Horde Lemminge in Neopren auf einer Schiffsfähre?
Falsch getippt. Teilnehmer, die gutgelaunt von einer Fähre aus in den kalten Rhein sprangen, um 11 Stromkilometer von Linz nach Bad Honnef zu schwimmen. Es handelt sich um das  “25. Rheinschwimmen” – kein Wettschwimmen, sondern das “Stromerlebnis” stand im Vordergrund.

Folgende Regeln mussten zwingend beachtet werden:

Jeder Schwimmer muss zügig von der Fähre ins Wasser und möglichst schnell zur Gruppe aufschließen.
Jeder Schwimmer hat auf den Zusammenhalt der Gruppe zu achten. Die Gruppe muss möglichst dicht zusammen schwimmen, damit die Begleitboote ihre Sicherungsfunktion erfüllen können.
Das Schwimmen ist nur zwischen Ufer und Betonnung erlaubt!
Aufgrund der herrschenden Strömungsverhältnisse ist darauf zu achten, dass ein
gebührender Abstand zu den roten Fahrwassertonnen eingehalten wird. Das Schwimmen im Fahrwasser ist absolut verboten
Auch verboten ist das Anhängen an Fahrwassertonnen, Ankerketten oder Halteseile der Schiffsanleger sowie das Anhängen an Schiffe oder Autofähren.

Respekt den Schwimmern! Hätte ich teilgenommen (natürlich mit Schwimmring) wäre ich möglicherweise angeberisch von der Autofähre ins kalte Rheinwasser gesprungen, um mich nach 100 m total ausgelaugt am DLRG-Rettungsboot hinten festzukrallen…

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Auf der Suche nach dem verlorenen…

Freitag, 18. Juni 2010 19:41

… richtig ungemütlich ist es heute geworden, zu kalt für die Jahreszeit, na ja, die Schafskälte dauert ja nur noch ein paar Tage … bis 20. Juni oder 23. Juni? … egal, etwas zum Aufwärmen täte gut, Hackbällchen… nein, lieber ein höllisch scharfer Eintopf aus dem Balkan. wie hieß der nochmal? Irgendwas mit “ic” am Ende … Djuvic, Djuvec? … ist ja auch völlig schnurzpiepegal, da ist es ja – in der hintersten Ecke …da ist ja das verschollene  Tütchen

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Zugehört…

Dienstag, 15. Juni 2010 20:27

Nachbar werkelt seit Tagen an einem neuen Sonnenschutzdach für den Küchenbalkon. Heisser Tag, Mittagszeit, Höllenlärm. Breitbeinig, tief gebückt, mit hochrotem Kopf versucht Nachbar das neue Kunststoffdach mit einem Akkuschrauber zu befestigen.

Nachbarin (aus dem Küchenfenster, süßlich) “Wie isses, bist du bald fätisch?”
Nachbar (säuerlich )” Ne! AUUU!”
Nachbarin Frau (süßlich) “Wat is denn jetzt schon wieder?”
Nachbar (verkniffen) “Wat los is? Isch hab’ mir mit dem Bohrer in den Arm gebohrt!”
Nachbarin (seufzend) “Nä, wie dat denn?”
Nachbar (noch verkniffener) “Mein Hemdsärmel war mir im Wesch… runtergerutscht”.
Seine Frau verlässt ihr Küchenfenster, erscheint mit hochrotem Kopf auf dem Balkon, stellt sich auf einen Hocker und drückt tatkräftig mit den Händen das neue gewellte Kunststoffdach nach oben. Wortlos. Nachbar schweigt verbissen und bohrt schweigend weiter.

Nach einer kleinen Weile.

Nachbarin (kreischt) “AUA!”
Nachbar (süßlich) “Wat is?”
Nachbarin:(verkniffen) “Isch hab mir den Finger eingeklemmt!”
Nachbar (seufzend) “Nä, wie dat denn?”
Nachbarin (springt vom Hocker, murmelt verkniffen) “Isch geh jetzt wieder rein, isch brauch’ Schatten und ein Pflaster”.
Nachbar (erhebt sich wacklig, wischt sich den Schweiß von der Stirn)  ” Sach mir, wenn du fertisch bist und wieder raus kommst”.

Nachbarin (aus Küche) “Isch bin fix und fertisch, mir reischt es, isch bleib in der Küsche. Ich hab’ es ja gerne warm, abba unterm Balkondach…”

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Fußball…

Sonntag, 13. Juni 2010 21:32

Ballaballa

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Monolog im Park…

Freitag, 11. Juni 2010 20:47

Füllige Frau mit fülliger Schäferhündin. Mein alter Hund schlufft gemächlich, seine Arthrose scheint ihm heute besonders zu schaffen zu machen – na ja, er ist ja umgerechnet schon 80 Jahre alt.
Schäferhündin begrüßt ihn begeistert, er begrüßt sie begeistert, sie belecken sich gegenseitig die Öhrchen. Verliebte.

“Ist Ihrer ein Rüde?!”
“Ja”.
“Kastriert?!”
“Ja”.
“Wie alt?”
“Achtzig”.
“Achtzig und kastriert, das passt, die Meinige ist einundzwanzig und zur Zeit sehr heiss.”
“Ach”.
“In der BILD von heute stand heute, dass Karel Gott mit einundsiebzig noch mal Vater wird!”
“Ach”.
“Unmöglich, das ist unmöglich, so was von unmöööglich ist das, in DEM Alter noch Vater werden, dabei hat der Karel Gott doch schon ‘zig uneheliche Kinder!!”

“Mh. Charly Chaplin hatte doch auch noch im späteren Alter Kinder…”
“Hach, Frauen mit sechzig könnten auch noch Kinder bekommen, wenn ihre Maschine innendrin noch nicht ausgebaut worden wäre!!”

“Mh”.
“So ein Schwein, so ein Schwein, so ein verantwortungsloses mieses Schwein, … ”
“Mh”.

“… ich kann nur unter Schmerzen gehen, ich laufe jeden Tag mit der Meinigen drei Stunden, sie ist doch noch so jung und braucht ihren Auslauf, ich habe einen Fersensporn seit 2006, schauen Sie sich doch mal meine hässlichen Schuhe an, diese hässlichen Crocs, man bekommt ganz breite Füsse von denen,  4 Paar von diesen scheusslichen Dingern habe ich, vier  Operationen musste ich absagen, ich bin so allein, ich habe niemanden, wer soll sich denn um das Haus kümmern wenn ich im Krankenhaus bin – und danach – wer soll sich um die Meinige in der Zeit kümmern, und wer kümmert sich um mich wenn ich dann an Krücken nicht mehr einkaufen könnte, ich würde verhungern, ich habe niemanden…

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Spontaneinkauf

Freitag, 11. Juni 2010 19:24

Einkaufszettel: Küchenrolle, Milch, Joghurt, Hundefutter, Tomaten, Kartoffeln, Brot…

Schlendre an der Kühltheke vorbei und zucke erstaunt zurück. Das WM-Fußball-Sonderangebot der Woche hat mich angelacht, da liegt es, DAS Geburtstagsgeschenk für meinen Mann! Schnappe mir das Teil, wuchte es auf das Laufband an der Kasse, die Kassiererin gluckst und wünscht “Guten Appetit”.

Schleppe das 5,2 kg schwere Teil an einem handlichen Plastikgriff zum Auto. So was habe ich noch nie gekauft, der Hund, der im Auto gewartet hat, bläht begeistert die Nüstern, ihm gefällt mein Spontaneinkauf.
Zuhause das Teil aus einer Art Mini-Schneewittchensarg befreit, danach das mittlere Kühlschrankfach ausgeräumt, danach den Spontaneinkauf so eingeräumt, auf dass er meinem ahnungslosen Mann beim Öffnen des Kühlschranks einen gehörigen Schreck einjage…

Mann kommt abends müde und durstig nach Hause, öffnet schwungvoll den Kühlschrank, lächelt verdutzt, klemmt sich den Spontankauf  unter den Arm, streichelt ihn sanft und seufzt glücklich “Ein ganzes Spanferkel mit Kopf!”

… “Ja, für dich, ganz allein für dich, Liebling…”

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