Beiträge vom Mai, 2011

Sonntagabend war es…

Donnerstag, 26. Mai 2011 21:18

… nach schnell begeistert gefressenen 77 Seiten (von 1021 Seiten) “IQ84″ von Haruki Murakami, einem meiner absoluten Lieblingsautoren brauchte ich was  anderes, um mich danach wieder auf Aomame und Tengo zu stürzen.

Guckte kurz in die Röhre. “Kocharena”.

Gestandene Männer tauschten sich lang und breit mit gerunzelter Stirn über einen der sog. deutschen Klassiker aus, nicht Schiller, nicht Goethe, sondern Kalbsleber mit Äpfeln, Zwiebeln plus Kartoffelbrei – als ob es um die Rettung Schiffbrüchiger ginge.

Einer der eitlen Selbstdarsteller erwog längere Zeit die Wahl des richtigen Apfels “nehm ich jetzt den süßeren Apfel” biß kräftig rein, zermalmte ihn kritisch – und entschied sich dann doch für Granny Smith.

Leber salzt man erst nach dem Braten, weil Salz Feuchtigkeit zieht, und wenn man sie davor schon gesalzen hat, dann wird sie zäh und dann macht es keinen Spaß mehr”.
“Nicht zu schnell runterziehen, sonst könnt’ es runterspritzen!”
“Jetzt muss halt der Kartoffelstampfer schnell & kräftig sein”.
“Ja, das tut weh, Lebensmittel zu verstampfen, das ist  eine Aufgabe”.
“Oh die leckeren Zwiebelchen, ich bräucht’ Hilfe von den Göttern!”
“Hach, und jetzt noch der feine Balsamico!”.
“Ich hab sooo lange schon keine Leber mehr gebraten”
“Man darf einfach nicht zu früh aufgeben, wenn die Kartoffeln noch nicht weich sind”.

Gegen Ende machten sie eine große Küchensauerei, warfen ihre gebratene Lebern auf den Kartoffelbrei, kratzten die Pfannenaus, streuten Schnittlauch – und die Jury entschied dann, welcher Koch….

Ich gab auf, stürzte mich begierig auf Seite 89 von IQ84 “dann sei bitte morgen Abend um sechs Uhr im Restaurant Nakamura in Shinjuko. Ich reserviere einen ruhigen Tisch ziemlich weit hinten auf meinen Namen. Das geht auf Spesen, ihr könnt also essen und trinken was ihr wollt”.

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Hinter dir…

Freitag, 20. Mai 2011 20:18

an deinem Rücken
liegend
schlüpf  ich
durch deine Narbe
an dein Herz -
beobachte deine Innereien
rücke  eine  Darmschlinge zurecht
glätte deine verhornte Milz
tätschle deine Leber.
Schlaftrunken
wiege ich zart
deine  Hoden -
beide schön kühl.

Und das ist gut so…

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Die sanftesten Guerilleros …

Donnerstag, 19. Mai 2011 20:18

der Welt begrünen in Städten brachliegende Flächen. Dazu pflanzen sie Blumen und Sträucher oder werfen Samenbomben – Bälle aus Erde, Lehm und Samen (was aber nicht erlaubt ist).

Manch andere verquirlen gesammeltes Moos im Mixer mit Joghurt und Zucker und schreiben damit auf kahle Wände – dort wachsen dann Moos-Graffitis. Um diese Sprühfarbe herzustellen, benötigt man folgende Zutaten: 3 kleine Becher Joghurt – 1 gehäuften Esslöffel Zucker – 1 gute Handvoll Moos. Danach ab in den Mixer. Mein Pürierstab tut’s sicherlich auch, bisschen Wasser zum Verdünnen dazu, fertig. Also gut, weiter:

Moos wächst am besten an feuchten Wänden, die im Schatten liegen las ich – danach mit einem Pinsel den Moos-Shake an die Wand streichen und bei Trockenheit mit Wasser besprühen.

Ich bin so aufgewühlt, wo will ich es grünen lassen? Die seitliche ziemlich hässliche Garagenwand – die feuchte Wand in der Waschküche böten sich an. Mh, nicht optimal, mir ist heute doch eher nach der unerlaubten Samenbombe aus Erde, Lehm und verschiedenen schnell wachsenden Sämereien – Sonnenblumen/Hexenkraut/Teufelskirschen/Hanf/Knoblauch/Bilsenkraut.

Die könnte ich beim beim Hundespaziergang unauffälig weit wegwerfen…

ABER WOHIN??

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Fröhlicher Frühling…

Freitag, 13. Mai 2011 20:39

mit Wolfgang und Anneliese. Ein wahrer Lichtblick, welch Freude, welch Vergnügen, endlich mal wieder Clowns!

Bastian Pastewka und Anke Engelke karikierten mit großer Spielfreude wiederum trefflich-treffend Marianne und Michael anfangs deutlich, na ja  “gröber” als in der letzten Sendung  Fröhliche  Weihnachten.

In gewissen Szenen, zum Beispiel bei der Pilzberaterin grüßte Loriot bzw. Monty Python: “Pimpernellensaitling“.  Oder auch “Ich bin doch nur ein harmloser Kampfmönch /Ich bin doch auch nur Arzt”/ich bin mutterlos, wir haben uns aus den Augen verloren, ich bin  der  Bringfried Pösker”.

Danke Annelieserl, danke Wolferl, erholts Euch mit den Flippers  auf Barbados – und nehmts doch bittschön das kleine Weiberl vom Lande mit!

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Malen…

Donnerstag, 12. Mai 2011 19:23

wie Jackson Pollock?

In den 1940ern und 50ern sorgte dieser amerikanische Künstler mit seinem Action Painting für Aufsehen. Hier kann man sich mit Farben und Klecksen im Stil des US-amerikanischen Malers austoben. Je länger man mit der Maus auf einer Stelle verweilt, desto größer wird der Farbklecks, ein Klick auf die linke Maustaste verändert die Farbe. Macht Spaß!

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Mal was anderes…

Dienstag, 10. Mai 2011 14:03

muß auf den Tisch (z.B. wenn Nachtbar’s Freund wieder mal vorbeischaut)

Falscher Eberkopf (England, 14. Jhd.)

1½kg Hackfleisch (Schwein, Rind, oder gemischt), 2 TL Salz, 3 TL  Arwens Poudre Fort, 1 große Pastinake oder weiße Rübe für die Hauer, 2 möglichst runde Radieschen für die Augen

Fleisch gut mit den Gewürzen vermengen. Einen Wildschweinkopf daraus formen, genug Fleisch für die Ohren beiseite legen. Locker in Alufolie einschlagen, Ohren eher etwas zu groß formen: kleinere Stücke schrumpfen mehr als große – Ohren ebenfalls in Alufolie einpacken.

Alles in einem Bräter bei 180°C 1½ Stunden braten; die Ohren nach der Hälfte der Zeit herausnehmen. Abkühlen lassen, Alufolie entfernen, Ohren mit Zahnstochern am Kopf befestigen. Aus der Pastinake zwei Hauer formen und ebenfalls mit Zahnstochern am Kopf befestigen. Radieschen als Augen in das Fleisch drücken. Auf einem Tablett, wenn gewünscht mit Petersilie umlegt, kalt oder warm auftragen.

Hach, ich werde das Gericht auf einem rabenschwarzen Teller anrichten und anstelle der Radieschen rabenschwarze Oliven als Augen nehmen!

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Monty Python…

Donnerstag, 5. Mai 2011 20:24

macht mich froh – ich gucke gerade zum zigsten Mal “Das Leben des Brian”.

Mandy: “Er versprach mir die ganze bekannte Welt, ein Häuschen am Forum, Sklaven, Eselsmilch *seufz* soviel Gold wie ich nur essen könnte…”

Brian: “Au!”
-Pilatus: “Der kleine Chelm ist ein Widerporst!”
-Soldat: “Wie bitte?”
-Pilatus: “Ein Widerporst!”
-Soldat: “Ja, natürlich.”
-Pilatus: “Weißt Du, solche Purchen scheinen hier unheimlich prutal vorzugehn – plutperaucht!”
-Soldat: “Äh… ich glaube geraucht hat er auch…”
-Pilatus: “Also… Du pist ein Tefizist?”
-Brian: “Ich pisse was?”

-”Was ich? Nein. Ich bin nur ein armer alter Mann. Ich habe keine Zeit für Gesetzesbrecher. Meine Beine sind grau, meine Ohren sind leer, meine Augen sind alt und gebeugt.”

“Setz Dich, nimm dir ´n Keks, mach es Dir schön bequem … Du Arsch!”

Genau, ich entledige mich meiner Kontaktlinsen, ich habe sieben Hemden, eine alte Bluse mit Hawaii-Muster, meine ausgeblichene Arbeiterhose gebügelt, ich habe das mickernde Blumenbeet mit Wasser gesprenget – ich bin nur ein wenig am Poden.

Herrlicher Donnerstag – keine Lepra, Monty Python und hach Überraschung! Schon wieder € 7.50 bei Aktion Mensch gewonnen, obwohl ich das Los erst neulich – um genau zu sein so um 1994 herum erworben habe…

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Dieser Ohrwurm…

Donnerstag, 5. Mai 2011 11:51

erinnerte mich jäh an eine gewisse Nacht mit ziemlich unrühmlichem Rumbagetänzel, Rumgefummel und Cola mit Rum mit… wie hieß der noch…

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P.S.: Am Piano spielt der Bruder von Obama?

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Heute Themenabend…

Sonntag, 1. Mai 2011 15:02

um 20.15 Uhr auf ARTE:

Monty Python!

Einer meiner absoluten Lieblingsstreifen “Ministry of silly walks”

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