Beiträge vom Februar, 2012

Laaangsam kauen…

Sonntag, 19. Februar 2012 21:07

und nicht schlingen, also 32 mal für jeden Zahn -  mahnen viele Mütter ihre hastig essenden Kinder. Das heißt jedoch noch lange  nicht, daß sie diese Empfehlung selbst befolgen.

Batman könnte uns ein Vorbild sein,  er kaut 9,11 Minuten an einem Hamburger!

Das übe ich morgen, also am Rosenmontag, beim Krapfenessen, versprochen!

:)

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Ein Schneemann…

Sonntag, 19. Februar 2012 20:25

namens Jakob steht im Fichtelgebirge und zwar in Bichofsgrün. Er soll der größte Naturschneemann Deutschlands sein – er misst stattliche 10,50 m. Morgen am Rosenmontag wird es eine große Open-Air-Party geben mit Musik, kostenlosen Fackeln, Airbrush-Tatoos und Krapfenwettessen.

Daß hier im Moment kein Schnee für einen eigenen Schneemann liegt ist bedauerlich. Hätte ich vor zwei Wochen (als es wirklich mal so richtig dick schneite)  wenigstens einen Schneeball geformt und ins Tiefkühlfach gelegt!

Schade. Dann tröste ich mich halt mit einem Gedicht von Shel Silverstein

I made myself a snowball
As perfect as can be.
I thought I’d keep it as a pet,
And let it sleep with me.
I made it some pajamas
And a pillow for it’s head.
Then last night it ran away,
But first – it wet the bed.”

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Einen Entenpo…

Donnerstag, 9. Februar 2012 21:33

kannte ich bisher nur von Oma Duck. Nun gibt es eine Fortbildung – gleich bei mir in der Nähe.

Rahmenprogramm zur Ausstellung
ART AND DESIGN FOR ALL
Praxisangebot für Erwachsene (nur für Erwachsene?)
„Der Entenpo“ – Herstellung einer viktorianischen Tournüre
Viktorianische Tournüre © Beate Marks-Hanßen

In der spätviktorianischen Zeit entwickelte sich aus dem Reifrock die Tournüre, die unter den aufwendig drapierten Röcken der Damen die typische Silhouette erzeugte. Vorn flach, hinten ausladend, so war das Schönheitsideal der Zeit. Wir rekonstruieren einen solchen Rock-Unterbau aus der Zeit um 1880. Die Materialien (Stoff, Korsettstahl, Tunnelband etc.) werden gestellt. Eine eigene Nähmaschine muss mitgebracht werden.

Mit Beate Marks-Hanßen (Kunsthistorikerin mit Schwerpunkt Kostümkunde und einer Leidenschaft für’s Nähen). In Kooperation mit Königsroth Bekleidungskunst

Teilnahmebeitrag: 85 €
(inkl. Material und Eintritt in die Ausstellung)
Teilnehmerzahl: max. 15 Teilnehmer

Anmerkung: So eine Tournüre hat was. Jedoch ist Bedingung, seine eigene Nähmaschine mitzubringen.

Meine steht im Keller und ist bestimmt inzwischen eingefroren. Also, adieu Entenpo.

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In den Supper-Clubs…

Mittwoch, 8. Februar 2012 21:27

bewirten Amateurköche  fremde Menschen bei sich zu Hause oder auch mal in einer Lagerhalle.

Ganz streng genommen sind die Supper Clubs sogar illegal, da die kochenden Gastgeber keine Lizenz besitzen. Sie stellen ihre Einladung ins Netz, dann beginnt für die interessierten Gäste das Spannende. Werden sie eingeladen oder nicht? Nach wenigen Stunden werden sie per e-mail davon informiert. Die Gäste beteiligen sich an den Kosten – ohne einen Rechnungsbeleg. Die Kosten pro Esser sind moderat, für ein mehrgängiges Menu incl. Getränken sind zwischen 40 und 50 Euro zu berappen.

In Köln ist es  “Kozina Marina”.  Hier ein Film, der im Zeitraffer den Ablauf einfängt.

In Düsseldorf das Rebelot.

Ich finde diese Supper-Clubs genial und würde auch gerne mal so einen Abend mit wildfremden, gerne essenden Menschen erleben.

Was würde ich selbst fremden Menschen kochen? Zuerst ein Gläschen Schampus mit einem Schüsschen Holunderlikör. Danach mein gerne genommenes Forellenlachs-Terrinchen mit Feldsalat oder lieber ein wärmendes Paprikaschotencremesüppchen mit  in Knoblauchbutter gebratenen Ciabatta-Croutons?

Danach eine Musikeinlage vor dem Hauptgang,  ein romantisches Trompetensolo meines Gatten?  Il Selenzio kann er gut. Und nach dem ergriffenen Schweigen vor dem Applaus? Da würde ich mein anfangs schweigendes Lämmchen mit ziemlich viel Knoblauch anbieten, das erst am nächsten Tag – na ja – leise vor sich hin blökt…

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In meiner Buchhandlung…

Sonntag, 5. Februar 2012 20:16

entdeckte  ich vor ein paar Wochen völlig atypische Artikel. So gab es u.a. einen Kaffeebecher des Todes & eine Tasche des Todes.

“Wer seine irdische Last in einer Tasche mit sich rumtragen will findet mit der Tasche des Todes einen treuen Begleiter. Die Tasche ist aus Planenmaterial gefertigt, hat ein großes Innen- und Aussenfach und mehrere kleinere Fächer. Sie ist ca. 33 cm breit, ca. 40 cm hoch und mit Klettverschluß zu öffnen oder schliessen”.

Diese Tasche ist inzwischen zusammen mit anderen Artikel um 70% herabgesetzt worden. Trotzdem beobachtete ich, daß keiner der Passanten Interesse an diesen skurillen Gegenständen hatte. Sie verschmähten diese, schenkten ihnen jedoch ein amüsiertes Grinsen im Vorbeigehn.

Vielleicht wird das im März erscheinende “Kochbuch des Todes” der Renner? Es kostet nur € 6,95.

“Hier verrät der Sensenmann zusammen mit seinem reizenden Assistenten, dem Pudel, die Geheimnisse der sogenannten Tod-Cuisine. Unterstützt werden die beiden von einem Koch aus einem Sterne-Restaurant, der extra für dieses Buch exklusive Nichtlustig-Rezepte entwickelt hat”.

;?




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Neuer Internet-Trend…

Freitag, 3. Februar 2012 17:29

… das Frosting.

Beim “Frosting” gehen die Fans scheinbar alltäglichen Tätigkeiten nach – allerdings tun sie das kaum bekleidet mitten im Tiefschnee. Auf der Facebook-Seite “Frosters Anonymous” zeigen sich Leute während der Schnee-Gymnastik oder beim Musizieren im Schnee.

Ich schreibe das schaudernd mit dickem Pulli, voll aufgedrehter Heizung und warte auf wärmere Tage.

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Den Blog…

Freitag, 3. Februar 2012 16:14

“The Sartorialist” von Scott Schuman mag ich. Seit Jahren photographiert er Menschen auf der Straße, die ihm modisch besonders gut gefallen.  Vor allem die italienischen jungen Mädchen und Frauen waren auf den Photos immer phantastisch bzw. exquisit gekleidet.  Die älteren eleganten Herren, mit Lederhandschuhen, blitzblank polierten Schuhen und Einstecktüchlein habe ich ausserdem in bester Erinnerung. Schön, wenn Männer Freude daran haben, sich sorgfältig anzukleiden.

Letztes Jahr hatte Scott Schuman  eine Superidee, er wollte einige seiner Meinung nach bestangezogensten Menschen zusammenbringen. Er schaffte es tatsächlich 25 gut angezogene Männer zu einem Mittagessen in Florenz einzuladen.

Hier könnt ihr den kleinen, feinen Film über dieses Dinner sehen.  Ich bin begeistert von dieser eleganten Herrenrunde! Der Herr mit der gepunkteten Fliege (wer trägt heutzutage noch Fliege?) – ach, ist der nicht hinreissend?

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